|
Österreichs größter Kinder- und Hobbyschach-Veranstalter |
|
AKTUELLES |
Hier sind alle anstehenden und kürzlich abgelaufenen
Ereignisse bis vor maximal einem Jahr aufgeführt.
Für Veranstaltungen, die
früher stattgefunden haben, werfen Sie bitte einen Blick ins Archiv des
SK Cobenzl.
Fragen? Schreiben Sie
einfach an email@derschachfreund.at!
|
Die Nacht der kurzen Namen: Nolz vor Neff und Grad beim Pfingstturnier
2010 Über
Pfingsten kann man sich schwerlich lustig machen. Christoph & Lollo haben
es versucht und nach ihren famosen Schispringerliedern eine eher mittelmäßige
Nummer abgeliefert. Pfingsten ist schließlich eine ernsthafte Sache,
an der die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert wird. Am Wiener Cobenzl
stellte sich heuer an Heiligkeiten lediglich St. Blasius ein, um selbst die hartgesottensten Raucher unsanft
von der Terrasse ins Innere des gemütlichen Café Cobenzl zu bugsieren. Dort
war die Hütte voll, hatten sich
doch 38 Brettspiel-Afficionados versammelt, um das jährliche
Schnellschachturnier zu begehen – erstmals in der etwas ungewöhnlichen
sechsrundigen Variante.
Im immergrünen
Turniersaal spielten 38 TeilnehmerInnen um ein Stück vom traditionellerweise
reich bestückten Preistisch Großer
Abwesender war Josef „Soosti“ Mair,
der die letzten beiden Auflagen des Bewerbs gewonnen hatte. Umso leichter
waren im Vorfeld die Favoriten auszumachen, denn ein starkes Elo-Triumvirat war angetreten, zu dem sich mit Gheorge Grad – der freundliche Rumäne
nimmt erst seit kurzem wieder die Figuren in die Hand – ein gefährlicher
Außenseiter gesellte. Programmgemäß standen nach der dritten Runde diese vier
Spieler mit dem Punktemaximum an der Spitze des Teilnehmerfeldes.
Ab Runde 4 wurde es so richtig spannend: Im Bild rechts die vier
Turnierfavoriten Nolz, Sadilek, Grad und Neff (von links) In dieser entscheidenden Phase behielt der
19-jährige Tom Nolz (Raiffeisen Währing) die volle
Konzentration, während sich seine Konkurrenten zwischendurch hingebungsvoll am
Kuchenbuffet labten. Nolz besiegte hintereinander Gregor Neff (Tschaturanga)
und Peter Sadilek (TU Wien). In der Schlussrunde hätte
ihm bereits ein Remis zum Turniersieg gereicht, doch vermasselte er Johann Flanitzer (Brauerei Schwechat) noch den Sprung aufs Podest. Im letzten Durchgang sicherte sich Neff
im direkten Duell gegen Sadilek Platz zwei, der vereinslose Gheorge Grad
komplettierte das Treppchen. Flanitzer blieb als Viertem immerhin der
Kategoriepreis bis 1700 Elo, und Volkan
Alp (5.) zeichnete sich als bester Vertreter des Heimvereins sowie als
bester Spieler unter 1500 Elo aus. Bemerkenswert die Leistung des 11-jährigen
Valentin Dragnev, der zum
wiederholten Male zeigte, dass er mit den Erwachsenen mithalten kann und mit
3 Punkten eine elegante Landung im Mittelfeld hinlegte.
Heiterkeit und Freude („Yeah,
Katzenzungen!“) bei der Preisverleihung; Tom Nolz (re.) als oberster Preis-
und Werbeträger; Bild unten, v. l.: Volkan Alp
(5.), Gheorge Grad (3.), Johann Flanitzer (4.), „Mister 100 %“ Tom Nolz (1.) und
Gregor Neff (2.)
Gleich vormerken: Am 22. Juli 2010
steigt am Cobenzl die Offene
Blitzklubmeisterschaft mit gestaffelter Bedenkzeit („je mehr Elo, desto
weniger Minuten“)! Infos dazu folgen natürlich rechtzeitig an dieser Stelle,
einen Vorjahresbericht finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Pfingstturnier
2010 des SK Cobenzl Wien Donnerstag, 20. Mai
2010, im Café Restaurant Cobenzl: Schnellschach-Turnier
(15 min. Bedenkzeit/Spieler) in 6 Runden Schweizer System ENDSTAND:
Erläuterungen: BH. = Buchholz-Wertung (addierte Punkte der
Gegner), S.-B. = Sonneborn-Berger-Wertung (gewichtete Diesen Turnierbericht samt Fotos können Sie hier downloaden
(3423 KB), die Ergebnisse aller einzelnen Runden gibt’s auf
der Website von chess-results.com. |
![]()
![]()
|
Klubmeisterschaft
2010 Gü Berger steht vorzeitig als Klubmeister fest
– wir gratulieren! Paarungen der 7. und Runde:
Resultate der 6. Runde
Die Paarungen und alle
Detailergebnisse gibt’s auch hier. Turniermodalitäten: ·
7 Runden Schweizer System (Auslosung mit Swiss-Manager) ·
Eine Runde pro Monat (26. November 2009 bis 27. Mai 2010), ·
Bedenkzeit
je Spieler: 90 min/30 Züge + 30 min
für den Rest der Partie. ·
Kein Nenngeld – dafür Pokale und Sachpreise ·
Keine Elo-Wertung. Spieler ohne Elo-Zahl werden von der
Turnierleitung eingestuft ·
Kein
Schreibzwang (für die Zeitkontrolle sollte aber zumindest einer der Spieler ·
Wertungsreihenfolge:
Punkte, Buchholz, Sonneborn-Berger, direktes Duell, Elo-Leistung |
![]()
![]()
|
Vierter
Streich von „Soosti“ Mair beim Cobenzl-Osterturnier Wen
wundert’s angesichts des aktuellen Chaos in der katholischen Kirche, dass das
Osterturnier 2010 des SK Cobenzl Wien gehörig von deren Traditionen abwich:
Mit dem 8. April war schon der Termin nach dem eigentlichen Fest angesetzt,
und auch das Preisbuffet zeugte angesichts seiner Zucker- und
Promillehaltigkeit von wenig Mäßigung. Nur auf eines Mannes schachliche
Auferstehung konnte man sich verlassen: Josef
„Soosti“ Mair, zuletzt beim Weihnachtsturnier nicht in bestechender Form,
rehabilitierte sich mit seinem vierten, überzeugenden Turniersieg am höchsten
Wiener Schachtreff. Zuvor hatte Mair schon bei den Pfingstturnier 2008
und 2009 sowie beim Weihnachtsturnier 2008 triumphiert.
Egal,
wie spannend die Partien auch sein mögen: Platz für Spaß, a Jauserl oder a
Bierchen auf der Terrasse bleibt am Cobenzl immer
Titelverteidiger
Andreas Teuber war heuer wie viele andere potentielle Mitspieler wegen der
Begrenzung auf 1850 Elo von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.
Nichtsdestotrotz pilgerten 35 Spieler
auf den Cobenzl und erlebten dort – mit Ausnahme des Turniersiegers – ein
großes Favoritensterben: So landete außer dem souverän aufspielenden Mair
(Herz des Mostviertels), der sich
in der Schlussrunde in starker Stellung mit dem zum Turniersieg notwendigen
Remis zufrieden gab und 4½ Punkte aus 5 Partien holte, mit Manfred Thurner (1. Wiener Neustädter SV) lediglich ein
weiterer Spieler aus den Elo-Top-7 unter den ersten Sechs. Thurner verpasste
Platz 2 nach Buchholz-Punkten knapp gegen den gut gelaunten Franz Röhrbacher
von IBM Wien (4 aus 5). Vierter
und somit bester Spieler unter 1600 Elo, außerdem erfolgreichster Vertreter
des Heimvereins, wurde Georg Lebiszczak, der wieder einmal seine Qualitäten
bei kurzen Bedenkzeiten unter Beweis stellte. Den Kategoriepreis bis 1400 Elo
holte sich Walter Wosner, ebenfalls vom SK Cobenzl. Bronzemedaillen für die
besten Spieler ohne Elo-Zahl wurden aufgrund einer leichten Verwirrtheit des
Auslosungsbeauftragten gleich zwei vergeben: Robert Hödl (Mödling) und Michael Reiter (Simmering) freuten sich jeweils über
Edelmetall. Applaus gab es auch für den Schachfreund Ferdinand Peitl, der erst am Vortag
nach 40 Jahren idealistischen Engagements im Dienst des Spiels der Könige zum
Ehrenmitglied des Wiener Schachverbands ernannt worden war. Wie
immer war die Stimmung bestens, was nicht nur an der gemütlichen Atmosphäre
sondern auch am muntermachenden Frühlingswetter gelegen haben dürfte. So
verdanken wir der Veranstaltung bahnbrechende
Erkenntnisse wie „a Dame is zuvü zum Vorgeben“ oder „wenn man drei
Figuren einstellt, ist nicht leicht gewinnen“.
An
Preisen gab es diesmal neben Pokalen und Medaillen jede Menge Helmut Sachers
Kaffee, Haribo-Marshmallows, Underberg und
Osterturnier 2010 des SK Cobenzl Wien Donnerstag, 8. April 2010, im Café Restaurant Cobenzl;
Schnellschach-Turnier (20 min. Bedenkzeit/Spieler) in 5 Runden Schweizer
System, nur für Spieler bis max. 1850 Elo ENDSTAND:
Erläuterungen: BH. = Buchholz-Wertung (addierte Punkte der
Gegner), S.-B. = Sonneborn-Berger-Wertung (gewichtete Alle
Detailergebnisse finden Sie hier, auf der Seite von chess-results.com. |